DJK Oespel-Kley TuS 1923
Aus Handball Wiki
[bearbeiten] Geschichte:
1923 – 1935 Die Anfänge Zu Beginn des letzten Jahrhunderts gründeten sich neben den Sportfachverbänden (z.B. DFB, DSV, DRV) zahlreiche „weltanschauliche Sportverbände wie der Arbeiter-Turner-Bund (1893) und der Arbeiter Rad- und Kraftfahrerbund „Solidarität“ (beide standen der SPD nahe), die kommunistisch orientierte „Kampfgemeinschaft für Rote Sporteinheit“ (1930), die jüdische Turnerschaft (1903, ab 1921 Weltverband Makkabi), die deutschnational eingestellte „Deutsche Turnerschaft“ oder der Sportverband der evangelischen Kirche „Eichenkreuz“ (1921, ab 1925 CVJM). Ebenso bildete sich innerhalb der katholischen Kirche ein Sportverband. Anlässlich der 9. Generalversammlung der kath. Jünglingsvereinigungen 1920 in Würzburg, wurde die „Deutsche Jugendkraft, Reichsverband für Leibesübungen in katholischen Vereinen“ (DJK) gegründet. Heute mag man über diesen Namen vielleicht lächeln. Er hat nichts mit „Deutschtümelei“ oder „Kraftmeierei“ zu tun. Die Bezeichnung „deutsch“ bezieht sich auf das Staatsgebiet (wie z.B. DFB, DSB,…) also auf den Geltungsbereich des Verbandes; mit dem Wort „Kraft“ ist die „dynamisch-geistig-seelisch-leibliche Kraft“ gemeint. Der Sport soll nicht nur „sportliche“ Aspekte verfolgen. Er soll z.B. auch erzieherische, emanzipatorische, seelische oder gesundheitsfördernde Zielstellungen verfolgen.
Kennzeichnend für diese Sportverbände war, dass nur Mitglieder gleicher Religion oder „Weltanschauung“ dem jeweiligen Sportverband angehörten. Sie trieben vorwiegend nur untereinander Wettkampfsport.
So wurde im Mai 1923 von ca. 30 Jungmännern der kath. Pfarrgemeinde unter der Leitung von Pfarrer Josef Goeke und des Lehrers Josef Grothaus die DJK Oespel-Kley gegründet, um, wie es in der Chronik des Jahres 1933 heißt, „in das öde Vereinsleben wieder Freude und Licht hineinzutragen. Im Spiel und Sport sollte dieses Ziel erkämpft werden“. Zu den Gründern des Vereins zählten: Willi Blume, Jakob Fiebig, Andreas Fittkau, Konrad Goeke, Ludwig Mies, Theo Junkerfeuerborn, Schneidermeister Josef Reuper, Möbelkaufmann Josef Reuper, Amandus Reuper, Dachdeckermeister Johannes Reuper, Eduard Schenuit, Hermann Schultheiß, Jakob Sonneborn, Otto Sonneborn, Hubert Tüllmann.
Der Verein schloss sich dem 2 Jahre zuvor gegründeten DJK Reichsverband an.
Aufgrund der schlechten allgemeinen wirtschaftlichen Lage, hatte der im Jahre 1924 43 Mitglieder zählende Verein große finanzielle Probleme: „Unser Sorgenkind war vom Gründungstag an der Geldbeutel. Immer lagen wir krumm. An Neuanschaffungen war fast gar nicht zu denken. Die riesige Pachtsumme von 556,- Mk. Für den selbstgemieteten Platz am Hellweg verschlang alles…; Lohnabbau und Arbeitslosigkeit bei den Bergleuten brachten die Beitragszahlungen ins Stocken.“ (Chronik 1933).
„Retter in der Not“ war in dieser Situation Pfarrer Josef Goeke, der im Jahre 1926 dem Verein den Sportplatz hinter der Borussia Schule (gegenüber von „Burger-King“ an der B1-Auffahrt) besorgte. Er übernahm sogar die Jahrespacht für den Platz in Höhe von 70,- Mk.
Erst jetzt ging es mit unserem jungen Verein aufwärts. „Im Sport wurden wir vielseitiger und aktivierten so den Großteil unserer Mitglieder. Der Wochenplan bot neben- und nacheinander Schlagball, Handball, Leichtathletik und Turnen“ (Chronik 1933). Man nahm an Staffellaufwettbewerben, an Faustballspielen und an Leichtathletikveranstaltungen teil. Die Turner stellten sich der Öffentlichkeit auf einem Familienabend vor. Die 1. Schlagballmannschaft spielte in der 1. Gauklasse (entspricht heute der Landesliga).
Ab der Spielsaison 1927/28 wurde die Handballabteilung gegründet. Die bewährte Schlagballmannschaft wechselte komplett die Sportart. Ein beispielloser Siegeslauf begann. Nach mehrmaligen Aufstiegen in Folge erreichte man in der Saison 1932/33 das Endspiel um die Meisterschaft des Gaues Hellweg, das man mit 4:6 gegen die Mannschaft von Essen-Altenessen verlor (entspricht heute dem Endspiel um die Regionalmeisterschaft). Überragende Spieler dieser Ausnahmemannschaft waren Hans (Henner) van den Berg, Werner Fueger, Peter (Pit) Kiefer und Werner (Fello) Langer. Zum Spiel am 17.04.1933 gegen Arminia Marten kamen 700 Zuschauer. „Den Reinertrag von 50,- Mk. gaben wir für die Kleidung bedürftiger Kommunionkinder unserer Gemeinde“ (Chronik 1933).
„Nicht nur unsere Handballabteilung (neben der 1. Mannschaften hatte der Verein fünf Jugend- und Schülermannschaften) blühte, sondern auch eine hervorragende Theaterabteilung stärkte innerlich das rege Vereinsleben. Mit dem leider im letzten Krieg gefallenen Willi Blume an der Spitze hat sie unserer Gemeinde, und darüber hinaus vielen Leuten frohe und genussreiche Stunden beschert“ (Chronik 1963).
Durch die eingetretenen politischen Veränderungen in Deutschland – die NSDAP hatte 1933 die Reichstagswahlen gewonnen – wurde die Vereinsarbeit immer schwerer. Durch ihre „Gleichschaltungspolitk“ und durch die Einführung des „Führerprinzips“ auf die Sportvereine und –verbände (Abschaffung der demokratischen und liberalen Vereinssatzungen und Einsetzen eines Nazi-Führers) wurden die Vereine mehr und mehr ihrer Existenz beraubt. „Waren es 1933 kommunistische und sozialistische Arbeitersportverbände…, so folgten nach einer Periode der Einschüchterung, der Polemik und der Gewaltanwendung die konfessionellen Sportverbände wie DJK, Eichenkreuz und Makkabi“ (Geschichte der DJK, Düsseldorf 1990). Die Deutsche Turnerschaft und zahlreiche Sportfachverbände ordneten sich überwiegend freiwillig der NS-Sportorganisation unter. „Es gab zwar auch viele DJK-Mitglieder, die in andere gleichgeschaltete Sportvereine eintraten, um sich weiterhin sportlich betätigen zu können, aber viele „glaubenstreue“ DJK Sportler hielten unterschwellig an ihren Vereinen fest.“ (ebd).
1934 wurde die DJK-Zentrale in Düsseldorf von der geheimen Staatspolizei (Gestapo) durchsucht, Akten beschlagnahmt und schließlich wurde der 34jährige DJK-Reichsverbandsvorsitzende Adalbert Probst unter nicht geklärten Umständen von der Gestapo erschossen. Der Druck auf die DJK Sportvereine wuchs. SS-Schlägerbanden überfielen DJKler. DJK-Sportstätten wurden über Nacht zerstört. 1934 wurden für die DJK Sportler Betätigungsverbote ausgesprochen. Den Wettkampfmannschaften wurde die Einordnung in die Spielklassen verweigert. Den Vereinen wurde nahe gelegt, den DJK-Namen abzulegen. Teilweise wurde sogar die Auflösung gefordert. Außerdem wurden die Vereine von der Reichssportführung dazu verpflichtet, nur Jugendliche neu aufzunehmen, die auch Mitglied der Hitlerjugend waren. Schließlich wurde 1935 die DJK aufgelöst und verboten. Ihr Vermögen wurde beschlagnahmt. DJKler wurden verhaftet oder landeten sogar im KZ.
Auch unser Verein stellte 1935 seine Tätigkeit ein.
1948 – 1976 Ein Neubeginn mit Schwierigkeiten Dank der Initiative vieler Jugendlicher, erklärten sich nach dem Krieg Pfarrer Barheine, der Nachfolger des im Jahre 1929 verstorbenen Pfarrers Goeke, Otto Sonneborn, Andreas Fittkau und Hermann Josef Grothaus bereit, die DJK Oespel-Kley wieder zu gründen. In der konstituierenden Sitzung im Jahre 1947 wurde Otto Sonneborn, der schon 1923 zu den Gründern des Vereins gehörte, zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der alte Sportplatz an der Borussiastrasse konnte nicht mehr genutzt werden, da dort während des Krieges Baracken für Kriegsgefangene entstanden waren. So musste man für 2 Jahre auf dem Sportplatz im Dorney spielen. Nach langwierigen Verhandlungen mit der Gelsenkirchener Bergbau AG, verpachtete diese dem Verein das Gelände der alten Ziegelei am Oespeler Hellweg. Unter Mitarbeit aller aktiven und passiven Vereinsmitglieder entstand bis 1949 auf diesem Grundstück zuerst ein Sportplatz und später sogar noch eine Turnhalle, die gleichzeitig auch als Festhalle genutzt werden konnte. Beim Bau der Halle engagierten sich vor allem Hermann Bömken, Franz Drees, Andreas Fittkau, Peter Klos, Heinrich und Theo Junkerfeuerborn, Valentin und Rudi Simfeld, Karl-Heinz Pauli, Otto Sonneborn und Dr. Rudolf Theis. „Nach eineinhalbjähriger Bauzeit und reichlich vergossener Schweißtropfen, konnten wir uns stolzer Besitzer einer schönen Turn- und Festhalle nennen“ (Chronik 1963). Im August 1951 wurde die Turnhalle in Anwesenheit des Vorsitzenden des DJK-Bundesverbandes, Herrn Msgr. Prälat Ludwig Wolker, eingeweiht.
Wenn man bedenkt, welche große Not nach dem 2. Weltkrieg in der weitgehend zerstörten Stadt Dortmund herrschte, war dieser Hallenbau des zu dem Zeitpunkt vielleicht 100 Mitglieder starken Vereins eine erstaunliche Leistung. Die Beitragseinnahmen lagen 1951 bei nur 816,85 DM; die Gesamteinnahmen des Vereins bei 1914,29 DM.
Wie die meisten DJK-Vereine, schloss sich auch unser Verein dem Deutschen Sportbund an wurde Mitglied des westdeutschen Handballverbandes. Die kath. Religionszugehörigkeit war nicht mehr Vorraussetzung für die Vereinsmitgliedschaft wie noch vor dem Krieg. Der Verein öffnete sich auch anderen gesellschaftlichen Gruppen.
Von den zahlreichen Sportgruppen hatten nur die Handballer die lange Verbotszeit „überlebt“. 1951/52 spielte die 1. Mannschaft für eine Saison in der Landesliga (damals die zweithöchste Klasse in der Bundesrepublik Deutschland). Als 1955/56 viele gute Jugendspieler in die 1. Mannschaft aufrückten, konnte man sich bis 1961 in der Bezirksliga halten. Danach war der Abstieg unvermeidlich. Die Mannschaft spielte lange Jahre in unterschiedlichsten Klassen auf Kreisebene.
Aushängeschild unseres Vereins war nun über lange Jahre die Handballfrauenmannschaft. 1958 hatte sich die Frauensportabteilung, im Übrigen als erste im Dortmunder Westen, gegründet. 1961 übernahm Heinz Mußmann für 25 Jahre (!) das Training der 1. Frauenmannschaft. Im selben Jahr wurde man gleich Kreismeister. Dieser Erfolg wurde in den folgenden Jahren auf Kreis- und Bezirksebene mehrfach wiederholt. 1967 qualifizierte sich die Mannschaft für die Aufstiegsrunde zur Oberliga, scheiterte aber knapp. In der Saison 1973/74 gelang der Aufstieg in die Verbandsliga. Die 1.Frauen musste aber im darauf folgenden Jahr wieder absteigen, da drei Leistungsträgerinnen Mutterfreuden entgegensahen.
Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre bildeten sich erstmalig wieder über den Handball hinaus weitere Sportgruppen. Die „Trimm-Dich-Abteilung“ für Frauen und für Männer wurde ins Leben gerufen. Ebenso entstand das „Mutter-Kind-Turnen“.
1972 wurde dem Verein das Sportgelände am Oespeler Hellweg gekündigt. Nun musste man sich um andere Trainings- und Spielmöglichkeiten bemühen. Da sich im Handball langsam der Wandel vom Großfeld- auf das Hallenspiel vollzogen hatte, war man nicht mehr existenziell auf einen Sportplatz angewiesen. So trainierte man in den folgenden Jahren in der neu gebauten Turnhalle Kley (hinter der Hauptschule) und später, nach dem Bau der Heinrich-Böll-Gesamtschule, in der Sporthalle Lütgendortmund. Hier fanden nun auch die Heimspiele statt. Auf dem Sportplatz im Dorney wurde nur noch die einmal im Jahr stattfindende Handball-Turnierwoche ausgetragen.
'1976 – 1994 Kontinuität in der Vereinsführung und rasanter Aufschwung
Auch im Bereich des Vorstandes kam es zu gravierenden Veränderungen. Nach den langjährigen Vorsitzenden Artur Krefter und August Falke, hatten kurzzeitig Eduard Rüßmann und Manfred Hense den Verein geführt. Auf einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung am 13. Februar 1976 wurde Hubert Kremer sen., der schon seit 1969 als Jugendleiter tätig war, zum 1. Vorsitzenden der DJK Oespel-Kley gewählt. Ununterbrochen bis Januar 1994 verblieb er in seinem Amt. 1995 wurde er zum Ehrenvorsitzenden der DJK Oespel-Kley ernannt. Nur Kassierer Willi Hüser hat ähnlich lange (seit 1973) ein Vorstandsamt inne.
Unter Hubert Kremer sen. Leitung und der Mithilfe seiner Vorstandsmitglieder (insbesondere der Jugendleiter Jürgen Dresbach und Margret Steinker) und vieler Helfer (vor allem ist hier seine Ehefrau Therese, die ihn später als Geschäftsführerin unterstützte, zu nennen!!!!) nahm der Verein einen rasanten Aufschwung. In seiner Amtszeit erhöhte sich die Mitgliederzahl der DJK von 252 auf 650 Mitglieder. Die Wurzeln dafür wurden schon Anfang der 70er Jahre gelegt, als die Jugendarbeit intensiviert wurde. Insbesondere Hubert Kremer jun. engagierte sich über alle Maßen. In manchen Jahren trainierte er 4 Mannschaften.
Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Die Mädchen- und Jungenmannschaften gehörten im Kreis Dortmund und darüber hinaus zu den Besten. Man nahm an internationalen Turnieren im In- und Ausland teil und war dort auch erfolgreich. In der Saison 1976/77 scheiterte man nur mit einem Tor Differenz an dem späteren Deutschen A-Jugendmeister OSC Thier Dortmund. Ähnlich erfolgreich war man in der Saison 1982/83 als unsere männliche A-Jugend das Rückspiel gegen den späteren Deutschen Jugendmeister OSC Thier gewann, aber aufgrund des um einen Zähler schlechteren Punktverhältnisses nur Tabellenzweiter wurde. In dieser Zeit wurden die Jungen zweimal DJK Bundessieger. Den A-Mädchen gelang unter Trainer Heinz Mußmann 1986 die Bezirksmeisterschaft. Sie wurden im gleichen Jahr DJK Landesmeister.
So war es nicht verwunderlich, dass der Verein auch im Herren- und Frauenbereich leistungsmäßig zulegen konnte. Die Herren stiegen unter der Leitung von Heinz Mußmann und später Hubert Kremer jun. von der 2. Hallenklasse bis in die Landesliga auf. Nach Ende der Saison 1988/89, im 8. Jahr der Zugehörigkeit zur Landesliga, gelang der Sprung in die Verbandsliga. Nach Ende der Saison übergab der langjährige Trainer Hubert Kremer jun. das Amt an das Trainergespann Norbert Zelgert und Friedhelm Jansen. Im Mai 1989 wurde das Team überraschend, aber hoch verdient, vor ca. 1000 Zuschauern in der Sporthalle Wellinghofen nach einem 20:18 Endspielerfolg gegen DJK Westwacht Weiden DJK Bundessieger. Ein Jahr später übernahm Hubert Kremer jun. wieder die Trainingsleitung. In dieser Saison wäre fast der Aufstieg in die Oberliga geglückt (2. Tabellenplatz hinter Welper). Unverkennbar war aber, dass die Mannschaft ihren Leistungszenit überschritten hatte. Altersbedingt erklärten nach und nach die Leistungsträger ihren Rücktritt. Gleichstarke Spieler rückten nicht nach. So war der Abstieg nach der Saison 1992/93 unvermeidlich. In der nächsten Saison konnte sich die verjüngte Mannschaft in der Landesliga stabilisieren.
1994 – Es geht voran und die DJK setzt mit dem Do-Cup Maßstäbe
1994 wurde Hubert Kremer jun. Nachfolger seines Vaters als 1. Vorsitzender. Der langjährige Spieler Jens Pfänder, der zuvor schon die 2. Herrenmannschaft betreut hatte, wurde nun Trainer der 1. Herren. Die junge Mannschaft schaffte, allen Kritikern zum Trotz, im Mai 1995 den Wiederaufstieg in die Verbandsliga. Nach dem sofortigen Abstieg im nächsten Jahr und dem Wechsel des Trainers Jens Pfänder zum Zweitbundesligisten TSG Herdecke, verließen verletzungs-, berufs- oder interessenbedingt in den nächsten beiden Jahren fast alle Spieler die Mannschaft. Spieler wie Sebastian Gallus und Andreas Kuno folgten Jens Pfänder in die 2. Bundesliga. Mit dem neuen Trainer Wolfgang Sommer musste ein völliger Neuaufbau, vornehmlich mit Spielern aus der eigenen Jugend, vollzogen werden. Die Mannschaft stieg in die Bezirksliga ab und erreichte in der letzten Saisons (1996/97) einen zufriedenstellenden 6. Tabellenplatz.
Aushängeschild unseres Vereins ist zu dieser Zeit wieder einmal die 1. Frauenmannschaft. Mit 36:4 Punkten gelang ihr 1998 unter Trainer Klaus Nehm der Aufstieg in die Verbandsliga. Diese Mannschaft konnte sich noch 2 Jahre in der Verbandsliga halten und musste dann aufgrund eines Umbruchs bis in die Bezirksliga absteigen. Inzwischen spielt die junge Truppe, die von Angel Ochoa trainiert wird, wieder in der Landesliga. Dies verdankt sie vor allem zwei starken Spielen in der Relegation gegen Warstein, die den Verbleib in der Landesliga sicherten.
Die erste Herrenmannschaft spielt momentan in der Bezirksliga. Seit dem Jahr 2000 schaffte das Team zweimal den Aufstieg in die Landesliga, stieg aber nach ein- bzw. zweijähriger Zugehörigkeit wieder in die Bezirksliga ab.
Die zweite Frauenmannschaftspielt zur Zeit in der Bezirksliga. Die zweite und dritte Herrenmannschaft spielen in der 1. Kreisklasse und belegen jeweils Plätze im oberen Drittel ihrer Staffeln.
Die vierte Herrenmannschaft spielt in der zweiten Kreisklasse und steht dort auf einem Mittelfeldplatz. Seit dieser Saison 2008/2009 haben wir wieder eine fünfte Herrenmannschaft. Sie spielt in der dritten Kreisklasse und konnte schon erste Erfolge feiern. Hierzu kommt nun in der Saison 2009/2010 eine weitere Herrenmannschaft. Diese 6. Herrenmannschaft spielt wie die 5. auch in der 3. Kreisklasse.
Einen besonderen Boom erlebten wir im Jugendbereich. Mit aktuell 22 Jugendmannschaften haben wir eine der größten Jugendabteilungen in Dortmund. Auch hier konnten wir Erfolge verbuchen. So konnten unsere Jungend im den Jahren 2002 und 2008 den Vize-Jugend-Stadtmeistertitel erringen. Im Jahr 2000 war es noch besser: wir stellten die beste Jugend in Dortmund.
Besonders erfolgreich war in den letzten Jahren unsere männliche Jugend. Sie spielte in der Bezirks- bzw. Oberliga und konnte sogar die Spiele um die Westfalenmeisterschaft erreichen, wo man dann gegen Eintracht Hagen unterlag. Einige aus dieser Mannschaft spielen heute in der ersten Herrenmannschaft.
Doch auch die Mädchen-Teams konnten Erfolge verbuchen. So wurde unsere weibliche D-Jugend Vize-Stadtmeister und die weiblichen B- und E-Jugenden konnten sich jeweils über den dritten Platz freuen.
Bei den Jungen schaffte die E-Jugend den Finaleinzug, unterlag dort aber leider. Den dritten Platz für sich verbuchen konnte unsere A-Jugend, die sich als Jungjahrgang tapfer schlug.
Zum zwölften Mal fand im Jahr 2008 der Do-Cup statt! Unser internationales Jugendturnier erfreut sich großer Beliebtheit. Seit seiner Premiere im Jahr 1997 ist es aus dem Dortmunder Sportkalender nicht mehr wegzudenken. Inzwischen nahmen weit über 13.000 Spielerinnen und Spieler aus 14 Ländern teil. Dieses Turnier wäre so allerdings nicht möglich, ohne die tatkräftige Unterstützung aller Vereinsmitglieder! Alle Mannschaften, Abteilungen, Betreuer und Eltern bringen sich an diesem Wochenende vor Ostern mit ein! Dafür ein herzliches Dankeschön! Daneben möchten wir uns auch bei den Helfern der HSG Marterloh-Westrich, von GW Kley und der AG Kleyer Vereine bedanken, die uns beim Do-Cup ebenfalls stark unterstützen. Ohne dieses Turnier ist unsere Jugendarbeit nicht finanzierbar!
Das traditionelle Dorney-Turnier hat in letzter Zeit einige Veränderungen erlebt und erfreut sich aktuell größerer Beliebtheit denn je. Die Spiele der Minis bis D-Jugenden werden weiterhin an einem Wochenende auf dem Sportplatz im Dorney ausgetragen. Die Turniere der weiblichen und männlichen A- bis C-Jugenden finden nun nach den Ferien an einem Wochenende in den Sporthallen Kirchlinde und Lütgendortmund statt.
Doch nicht nur im Handball ist in den letzten Jahres Vieles „bewegt“ worden! Die Trimm-Dich-Abteilung existiert mittlerweile schon 37 Jahre. Viele Sportlerinnen und Sportler sind schon seit den Anfängen aktiv dabei. Die Koronarsportgruppe gibt es schon seit 16 Jahren! Ein besonderes Dankeschön gebührt Heinz Peters, ohne den diese Sportgruppe nicht bestehen würde. Auch die „DJK-Aktuell“, unsere Vereinszeitschrift gibt es schon seit 26 Jahren!
Seit dem Jahr 2004 bietet die DJK auch Karate an. Die Gruppe um Horst Espeloer schloss sich unserem Verein an und konnte inzwischen schon einige Erfolge feiern. Besonders Kai Gust war und ist sehr erfolgreich. So konnte er neben drei Landesvizemeisterschaften NRW und einem dritten Platz bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften noch viele weitere gute Platzierungen bei nationalen und internationalen Turnieren für sich verbuchen. Die Karateabteilung hat derzeit 45 Mitglieder.
Anfang des Jahres 2008 wurde die Tischtennisgruppe in unserem Verein gegründet. Die knapp 30 Mitglieder schlossen sich der DJK an, weil ihre bisherige Trainingsmöglichkeit in Wischlingen nicht mehr zur Verfügung stand. Bei uns fanden sie eine neue Heimat und trainieren zweimal wöchentlich im Gemeindesaal der Kath. Kirchengemeinde Oespel.
Aber das ist noch nicht alles: Neben dem Tischtennis bieten wir im Bereich Freizeitsport auch noch Hobby-Fußball, Tanzsport und Jogging an! Diese Bereiche sind ebenfalls schon viele Jahre im Verein aktiv und freuen sich auch über neue Mitglieder.
Des Weiteren befinden sich auch noch Badminton und Volleyball im Angebot! Beide Abteilungen treffen sich montags in der Halle Lütgendortmund.
Die DJK Oespel-Kley hat zur Zeit knapp 775 Mitglieder, wovon knapp die Hälfte Jugendlich und Kinder sind.
